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Diplom für Jugendarbeit - Ausbildungsjahrgang 2009/10
Die Österreichische Blasmusikjugend bietet eine Seminarreihe zum ausgebildeten Jugendreferenten mit einem umfangreichen Ausbildungsprogramm im pädagogischen, künstlerischen und organisatorischen Bereich an, die an vier Standorten Österreichs (SÜD, OST, WEST und NORD) über die Bühne geht.
Im Jahr 2009/2010 wurden Seminare an den Standorten WEST (Tirol, Seminarleiter Landesjugendreferent Tirol Dr. Wolfram Rosenberger) und NORD (Oberösterreich, Seminarleiter Landesjugendreferent OÖ Norbert Hebertinger M.A.) durchgeführt. Das Interesse an der Ausbildung war groß: Am Sonntag, dem 26. September 2010, bekamen in Wesenufer, Seminarkultur an der Donau 51 Personen
- aus Oberösterreich (30 Personen aus den Bezirken Ried/Innkreis, Steyr, Linz-Land, Gmunden, Rohrbach, Schärding/Inn, Braunau, Kirchdorf, Eferding und Wels)
- aus Tirol (13 Personen aus den Bezirken Rattenberg u. Umgebung, Unterinntal, St. Johann, Imst, Brixental, Zillertal, Silz, Innsbruck Stadt und Innsbruck Land),
- aus Kärnten (2 Personen aus dem Bezirk St. Veit),
- aus dem Burgenland (1 Person aus dem Bezirk Jennersdorf)
- aus Niederösterreich (2 Personen aus den Bezirken St. Pölten und Amstetten),
- aus Salzburg (1 Person aus dem Bezirk Zell am See) und
- aus Vorarlberg (2 Personen aus den Bezirken Bregenz und Feldkirch)
das Zertifikat zum diplomierten Jugendreferenten überreicht.
Sie dürfen sich zu den insgesamt 452 MusikerInnen zählen, die diese Ausbildung in Österreich und dem Partnerverband Liechtenstein bereits absolviert haben.
Am Sonntag wurden die besten Abschlussarbeiten der Teilnehmer der Jugendreferentenseminare prämiert:
- Alexander Petzer (Stadtmusikkapelle Innsbruck-Allerheiligen – Tirol): Was zieht die Jugend heute noch zur Musikkapelle?
- Theresia Wartlsteiner (Musikkapelle Hopfgarten – Tirol): Aufbau der Jugendarbeit in unserer Musikkapelle
- Elke Wullner (Musikverein Putzleinsdorf – OÖ): Musik als Begleiter
- Christine Angerbauer (Musikverein Waldneukirchen – OÖ): Musik (er)leben
Die Ausbildung zum diplomierten Jugendreferenten, die vom entwicklungspsychologischen Grundwissen über die rechtliche Situation der ehrenamtlichen Jugendarbeit und dem Leiten von Bläserensembles bis hin zur Erstellung eines Jahresprogramms geht sowie die Verfassung einer schriftlichen Arbeit über ein jugend- oder musikbezogenes Thema beinhaltete, hatte ein Ausmaß von 70 Semesterstunden und zog sich über ein Jahr.
Das große Interesse an der Jugendreferentenausbildung lässt auch weiterhin nicht nach:
An den Standorten SÜD und OST starten diesen Herbst bereits weitere zwei Seminare mit insgesamt 65 Teilnehmern aus Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol, Kärnten, Steiermark, Wien und dem Burgenland.
Mit der Ausbildungsserie zum diplomierten Jugendreferenten soll dafür gesorgt werden, dass in jedem österreichischen Blasmusikverein und in den Vereinen der Partnerverbände des Österreichischen Blasmusikverbandes Südtirol und Liechtenstein ein ausgebildeter Jugendreferent tätig ist.
Die Arbeit eines Jugendreferenten ist auch eine Startbasis für viele weitere Funktionärsaktivitäten auf Vereins- und Verbandsebene.

- Absolventen Bezirk Innsbruck: Seminarleiter WEST Wolfram Rosenberger, Absolvent Alexander Petzer, Bundesjugendreferent Hans Brunner











