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Geschichte des Tiroler Blasmusikverbandes

Erste Blasmusikverbände in Tirol
25. Juni 1903: Gründung des Unterinntaler Musikbundes (auf Initiative des Kapellmeisters der Stadtmusikkapelle Kufstein, Sylvester Greiderer, - der erste überregionale Blasmusikbund Österreichs! Beim Gründungsfest am 20. September rückten 11 Kapellen aus. Ein erster Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt 1909 bei den Feierlichkeiten in Innsbruck mit 250 Musikanten).
1911: Oberinntaler Musikbund und Musikbund Telfs.
1921: Musikbund Schwaz und Musikbund Silz. 2. Juli 1922: Gründungsfest des Musikbundes Rattenberg und Umgebung Die Vorfeier am Samstagabend im Schankgarten des Gasthofes Ledererbräu ausgeführt vom Bundes-Streichorchester, am Sonntag gab es Vorträge der Bundeskapellen (11), am Schluss ein Gesamtspiel- 2 Märsche (Eintritt: 300 K) 1922: Musikbund im Bezirk Kitzbühel, dieser löste sich bei Kriegsbeginn auf (1950 Neugründung – Teilung in zwei Bezirke) 1924: die Verbände im Zillertal und Pustertal Oberland. 1925: Musikbund Innsbruck und Umgebung (Ein Bericht in den „Innsbrucker Nachrichten“ vom 25. 4. 1928 berichtet von der 4. Hauptversammlung in Innsbruck: 841 Musiker 3 Kapellmeister wurden für 30jährige Tätigkeit geehrt; das Bundesfest 1927 hatte in Steinach stattgefunden – mit dem 100-Jahr-Jubiläum der Kapelle, das Bundesfest 1928 sollte im Schlosspark Amras abghalten werden). 1926: Verband Wipptal/Stubai. 1927: Musikbund Iseltal. 1928: Verband Imst. 1929: Außerferner Musikbund (Erstes Bundesfest am 26. und 27. Juli 1930 in Reutte, 1938 Auflösung zahlreicher Kapellen, Beschlagnahmung des Eigentums). Auch der Landesverband hatte eine Vorgängerorganisation, die in die heutige Jahresrechnung aber nicht mit einbezogen wird. 1925 fand nämlich in Schwaz die Gründungsversammlung des neu zu gründenden Landesmusikverbandes statt und es gibt auch Protokolle über weitere Vollversammlung dieses Verbandes aus den Jahre 1930 in Straß, 1933 in Rattenberg, nochmals 1933 in Hall und 1935 wieder in Schwaz. Es ist nicht genau bekannt wie viele Kapellen damals dem Verband angehörten. Die Entwicklung des Landesverbandes schien damals nicht ganz reibungslos verlaufen zu sein, denn mehrfach traten Kapellen wieder aus. Leider fehlen genauere Protokolle, sodass über die Zeit zwischen 1935 und 1947 nichts ausgesagt werden kann.
1947 bis 1997
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einer völligen Neuorganisation und Neuorientierung der Musikkapellen. So wurde 1947 der Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen gegründet. Damals wurden vom Verband bereits 78 Musikkapellen betreut, die 10 Musikbezirken angehörten. 1954 gab es bereits 265 Mitgliedskapellen, 1965 waren 287 Kapellen mit ca. 8700 aktiven Musikern in 19 Bezirksverbänden organisiert.
Tiroler Schule
In der Nachkriegszeit war Prof. Sepp Tanzer (1907 –1983) in seiner Zeit der bedeutenste Wegbereiter der originalen Blasmusik im Alpenraum, wenn nicht gar für Mitteleuropa. Das Triumvirat „Sepp I“ (Josef Eduard Ploner 1894 – 1955), „Sepp II“ (Sepp Thaler 1901 – 1982) und „Sepp III“ (Sepp Tanzer) bildete eine Tiroler Komponistenschule und die genanten prägten als Ausbilder mehrer Kapellmeistergenerationen als Komponisten und Dirigenten das Blasmusikgeschehen sehr nachhaltig. In den Nachkriegsjahren gab es zu beiden Seiten des Brenners regelmäßig einwöchige Kapellmeisterkurse, 1952 wurde in Tirol ein Internationaler Blasmusikwettbewerb durchgeführt.
Kompositionswettbewerbe - Kompositionsaufträge
1952 schrieb man einen ersten Kompositionswettbewerb aus, an dem sich – man höre und staune – 105 Komponisten mit 171 eingereichten Werken beteiligten. Den ersten Preis erhielt damals Sepp Tanzer für seine Suite „Tirol 1809“, Josef Eduard Ploner bekam für seine „Es-Dur-Symphonie“ einen Ehrenpreis. Weitere Preise gab es für Sepp Thaler und Alois Fintl. 1977wurden Blasmusik-Kompositionen vom ORF in Auftrag gegeben und aufgeführt: Die Komponisten waren Peter Suitner, Anton Kratz, Herbert Paulmichl und Werner Pirchner („Präludium und Fiasko für Blasmusik, Vibraphon und Gitarre“).
Ensemblespiel bringt Fortschritte
Lange bevor die überaus wertvollen Wettbewerbe „Musik in kleinen Gruppen“ bzw. „Prima la Musica“ ins Leben gerufen wurden, hat Prof. Otto Ulf in den 50er- und 60er-Jahren die Schönheit und den musikalisch-pädagogischen Wert des Ensemblespiels erkannt und entsprechende Initiativen gesetzt. Die Ausbildung unzähliger Kapellmeister und Chorleiter, die Kammermusik für Bläser von den „alten Meister“ bis zur Neuzeit – das war sein Verdienst an der Tiroler Musik. Er mag als der Urheber des heute so erfolgreichen Musizieren in kleinen Gruppen gelten. Er gründete auch 1958 den Innsbrucker Bläserkreis, später weitergeführt von Franz Schieferer.
Fahnenweihe
Ein Glanzpunkt der Verbandsgeschichte war das Landesmusikfest 1977, damals erhielt der Landesverband, gestiftet von der Frau des Landesverbands-Obmannes, Frau Renate Prior, die erste Verbandsfahne. Bei einem imposanten Festumzug marschierten 60 Musikblöcke mit rund 7000 Musikern durch Innsbruck. In der Amtszeit von Dr. Prior erhielt der Verband auch endlich ein zweckmäßiges und solide ausgestattetes Verbandsbüro im Leuthaus des Stiftes Wilten.
50 Jahre Blasmusikverband Tirol
Ein landesweites Wertungsspiel, die Zusammenziehung aller Österreichischen Militärorchester, ein Festkonzert des Landesblasorchesters mit Gastdirigent und Großchor, ein weiteres Konzert eines Auswahlorchesters, eine Festmesse mit dem Bischof von Innsbruck, Festakt in Anwesenheit des Herrn Bundespräsidenten, der Festzug durch Innsbruck und eine „Nachlese“ mit dem Titel „Blasmusik in Tirol“ mit Musikpräsentationen und einer szenischen Darstellung. 1997 wünschte sich der damalige Chronist Dr. Friedrich Weyermüller in der Festschrift die Verbesserung der Aus- und Fortbildung, die Fortsetzung der erfolgreichen Jugendarbeit, die Schaffung von Proberäumen, Musikpavillons und Musikerheimen zu fördern, in der Auswahl des Spielgutes für die Kapellen zu helfen, die guten Kontakt mit der Tiroler Landesregierung, mit der Kulturabteilung, mit den Bürgermeistern, Förderern und Freunden der anderen volkskulturellen Verbände zu pflegen und die Blasmusik Tirol als wichtigen volkskulturellen Bereich in jeder hinsucht zu unterstützen.
Die letzten 10 Jahre im Überblick:
1998:
· Generalversammlung des Landesverbandes am Sonntag, 1.März 1998 im Kurhaus Hall mit Neuwahlen, Andreas Bramböck wird zum Ehrenlandeskapellmeister ernannt, Hans Eibl neuer Landeskapellmeister;
· Gründung des Herz-Jesu-Notfonds für Notfälle in den Musikkapellen durch Florian Pedarnig mit den Einnahmen aus Verkauf und Verleih seiner Herz Jesu Messe
· Hervorragende Tiroler Teilnehmer beim Bundeswettbewerb für Musik in kleinen Gruppen in Oberösterreich: Trompetenquartett des Bezirkes Außerfern, Querflötenoktett des Bezirkes St. Johann und Klarinettenquartett des Bezirkes Kufstein;
1999:
· „Tiroler Bläserwoche“ – neu! (aus dem vorherigen Instruktorenseminar entwickelt - mit den Bereichen Instrument, Ensemble und Orchester; Konzept Andreas Bramböck, Hans Eller und Franz Schieferer, Orchesterleitung Gert Buitenhuis-Niederlande)
· Österreichischer Blasmusikwettbewerb Feldkichen: Das Bezirksorchester Landeck unter R. Tennyson wird Sieger mit der höchsten Punkteanzahl.
2000:
· Generalversammlung des Landesverbandes am Sonntag, 12.3.2000 im Rathaussaal Telfs: Statutenänderung und erstmalige Wahl des Landesstabführers Josef Stiller und seines Stellvertreters Siegfried Stigger, beide ab jetzt auch Mitglieder des Vorstandes;
· 150 Gruppen bei den Bezirksbewerben für Musik in kleinen Gruppen, 35 für den Landesbewerb am 13.5.200 qualifiziert; niveauvoller Landesbewerb in Innsbruck-Konservatorium;
· Uraufführung am 24.6.2000 in Bozen des Tiroler Zapfenstreiches-Festmusik für Schützen von F. Pedarnig, Auftrag des Südtiroler Schützenbundes-3 Kapellen aus den Landesteilen Tirols: Schützenmusik Lienz, Musikkapelle Mils bei Hall und Musikkapelle Lana;
· Tiroler Blasmusikverband endlich auch im Internet - www.blasmusikverband-tirol.at;
· 7.Oktober 2000: Großartige Musik-,Tanz-und Rasenshow des Landesverbandes im Tivolistadion Neu Innsbruck mit dem Zentralorchester der Tschechischen Armee Prag, mit der Gardemusik Wien, der Militärmusik Tirol, der Musikkapelle Ungenach/OÖ, weiters 10 Musikkapellen aus Tirol, großes Hornensemble, Mitglieder Tiroler Trachtenverband, Chor des Tiroler Sängerbundes, Abschluss mit dem Österr. Zapfenstreich-Gesamtleitung Prof. Hans Eibl;
· 3 Konzertwertungen und 2 Marschmusikbewerbe in den Bezirken;
· erstmals Ausschreibung des „Tiroler Blasmusikpreises“ in Kooperation mit dem ORF.
· Swarovskimusik Wattens bei den Klangspuren Schwaz, - gemeinsames Auftreten und Spiel mit dem Radiosymphonieorchester Wien unter Dennis Russel Davis mit einem Werk des Amerikaners H. Brant;
· Hervorragendes Abschneiden von 4 Tiroler Gruppen beim Bundesbewerb Musik in kleinen Gruppen in Salzburg: Flötentrio TICODA Bez.St.Johann, Flötenquartett Musica ebenfalls Bez.St.Johann und Klarinettenduo Starinette Bez.Telfs ; letztere mit Höchstwertung des Bewerbes;
2001:
· Generalversamlung des Landesverbandes am Sonntag, 4.3.2001 im Europahaus in Mayrhofen, Jugendreferenten Dir. Hermann Wurnig, Helmut Schmid neuer Jugendreferent, Mag. Johannes Puchleitner sein Stellvertreter
· Konzertwertungen in 6 Bezirken, 8 Marschmusikbewerbe in den Bezirken;
· 18.3.2001 Tiroler Kapellmeistertag in der Blaike-Völs mit dem Schwerpunkt „Jugendarbeit „ Hauptthema: wie bekomme ich Schüler für das tiefe Blech, Vorträge und Spiel verschiedener Ensembles;
· 2001: Jahr der Freiwilligen, damit auch Jahr des Ehrenamtes,
· Tiroler Bläserwoche 2001 Grillhof erste Ferienwoche - ausgezeichnete Instrumentalreferenten, hervorragende Ensembles und ein niveauvolles Orchesterkonzert in Neustift i. St.(Dirigent Hannes Buchegger);
· 16.9.: Finale ORF Blasmusikpreis in der Dogana Innsbruck, Sieger in der Stufe A/B MK Kals und C/D Speckbacher Stadtmusik Hall i.T.;
2002:
· Generalversammlung des Landesverbandes am Sonntag, 10.3.2002 in Landeck;
· Themenkatalog des Landesverbandes als Hilfestellung für Seminare vor allem in den Bezirken;
· Tiroler Kapellmeistertag am 24.2.2002 in Völs-Blaike mit wichtigen Themen wie Einstimmen, Einspielen, Gestik des Dirigenten, Walzerbegleitung, Mitwirkung der MK Hatting, nachmittags Referat über Wertungsspielerfahrungen aus OÖ und Konzert der Stadtkapelle Wertingen /BRD;
· Low Brass Tirol, eine wichtige Struktur für das tiefe Blech;
· Initiative Volkskultur und Tourismus –Tirol Werbung, neue Ideen für unsere Platzkonzerte,
· über 600 Teilnehmer bei den Bezirksbewerben für Musik in kleinen Gruppen, Landeswettbewerb mit 55 Ensembles am Konservatorium Innsbruck; 4 Bläsergruppen und 1 Schlagzeugensemble für den Bundeswettbewerb qualifiziert;
· Innsbrucker Promenadenkonzerte im Innenhof der Hofburg, eine glänzende Veranstaltung mit ausgezeichneten Konzerten von Kapellen aus verschiedenen Ländern; erfolgreiche Musik aus der Monarchie;
· Landeswertungsspiel in Verbindung mit den Regionaltagen des ORF-Blasmusikpreises, Sieger beim Finale am 15. September Stufe A/B MK Gaimberg und Stufe C/D Stadtmusik Lienz;
· „Das Tirolerische in der Blasmusik“ - eine im Kulturhaus Tirol, ORF Landesstudio – Referate von Josef Kuderna, Konzerte der MK Pinswang und Angerberg/Mariastein mit Tiroler Werken, Volksmusik mit den Angerberger Weisenbläsern und dem „Harten Kern“ aus Angerberg, Podiumsdiskussion, Notenausstellung, Gesamtkonzept: Peter Kostner;
· Tiroler Ensembles beim Bundeswettbewerb Musik in Gruppen in Liechtenstein: das Klarinettenensemble „Working Clarinets“ (Sieger), hervorragende Wertungen für das Schlagzeugensemble „Drumhaus“ (LMS Ötztal), die „Jungen Haller Stadtpfeifer“ und die „Trombonisti Tirolesi“;
2003:
· Generalversammlung des Landesverbandes am Sonntag, 9. März 2003 im Kurhaus Hall; Uraufführung der „ Gotteslobmesse“ von Kurt Estermann (Auftragswerk des Landesverbandes) mit den Kirchenchören Schmirn und Steinach und der MK Steinach; Leitung: Hans Elle
r· Erstes Tiroler Komponistengespräch im Jänner 2003 im Stift Wilten: zahlreiche anwesende Tiroler Komponisten ließen sich über die Blasmusik Tirols informieren;
· Tiroltage bei der MidEurope in Schladming Juli 2003 mit: Stadtmusikkapelle Innsbruck-Wilten unter P. Kostner, Klarinettenquartett und Flötenoktett von Tiroler Landesmusikschulen, Referat über die Tiroler Verbandsarbeit, Konzert des Klarinettenorchesters der Musikschule Innsbruck unter Peter Rabl mit Uraufführung eines Auftragswerkes „Alles Klar“ von Clemens Ebenbichler, Empfang des Tiroler Verbandes, Konzert mit der Brass Band Fröschl Hall unter Hannes Buchegger, Tiroler Stand in der Ausstellungshalle - ein Riesenerfolg für Tirol-eine erfolgreiche Investition;
· Erster Jugendorchesterwettbewerb am 28.Juni im Freizeitzentrum Leutasch mit über 1000 Musikerinnen und Musikern in 29 Orchestern;
· Sonntag, 14. September: Rasenshow im Tivoli Neu im Rahmen eines Bundesfeuerwehr-Leistungsbewerbes mit den Militärkapellen aus Tirol und Vorarlberg, Zivilkapellen aus OÖ und Kärnten in Kooperation mit dem Landesverband;
· Konzert der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg unter dem Dirigenten Hansjörg Angerer am 2. November im Congress Innsbruck mit Werken von Werner Pirchner und Sepp Tanzer in neuen Bearbeitungen für sinfonisches Blasorchester,
· Finale im ORF-Blasmusikpreis 2003 am Sonntag, 9. November in der Dogana Innsbruck, Sieger Stufen A/B Polizeimusik Innsbruck und Stufen C/D MK Inzing, wieder ein großer Publikumserfolg;
· Bundes-Jugendorchesterwettbewerb des ÖBV West in Innsbruck, Congress,
12 Jugendorchester aus Nord- und Südtirol sowie aus Vorarlberg, sehr gute Wertungen für die Tiroler Teilnehmer;
· Tiroler Kompositionspreis (mit ORF) - Preisübergabe und Konzert im Kulturhaus ORF - zum Thema Konzertmarsch wurden 17 Werke von Tirolern oder in Tirol lebenden eingereicht-1.Preis für Manfred Hechenblaikner aus Reith i. A. mit dem Marsch „Ite ad lucem“, 2. Preis Erwin Mairhofer aus Vorderthiersee für den Marsch „Gebirgswasser“ und 3. Preis an Edgar Seipenbusch für den „Crazy –March“; Aufführung dieser Märsche durch die Militärmusik Tirol;
2004:
· Generalversammlung 2004 in Lienz, Sonntag, 14. März 2004, Neuwahlen(siehe Funktionärsliste ) und Beschluss über neue Statuten des Verbandes nach dem neuen Vereinsgesetz, vor allem Neuorganisation des Musikbeirates;
· Mai - 37 Ensembles beim Landesbewerb für Musik in kleinen Gruppen in den Raiffeisensälen Innsbruck - Preisregen beim Festakt; 5 Ensembles für den Bundesbewerb im Oktober in Rust/Burgenland qualifiziert und nominiert;
· Juni: 25.Österr. Blasmusikfest Wien – der Tiroler Block bestehend aus Speckbacher Stadtmusik Hall, Bürgermusikkapelle Absam und Stadtmusikkapelle Innsbruck-Amras; ausgezeichnetes Abschneiden unter der Stabführung von Landesstabführer-Stellvertreter Siegfried Stigger beim Marschwettbewerb;
· Erster Tiroler Meisterkurs für Dirigenten mit dem Referenten Maurice Hamers von der Hochschule Augsburg mit dem Sinfonischen Blasorchester Vorarlberg Thomas Ludescher;
· Fucik-Symposion in Innsbruck - eine Kooperation zwischen ÖBV, Landesverband und den Innsbrucker Promenandenkonzerten,
· Erstes Konzert des neu gegründeten Tiroler Landesjugendblasorchesters im Oberlandsaal Haiming, Dirigenten: Helmut Schmid, Johannes Puchleitner und Wolfram Rosenberger;
· Bundesbewerb für „Musik in kleinen Gruppen“ in Rust - herausragende Leistungen der Tiroler Teilnehmer: alle 5 Tiroler Gruppen erreichten in ihrer Altersstufe die höchste Punkteanzahl, es spielten: das Klarinettenquartett „Gym Quart“ Bezirk Kufstein, das Flötentrio TICODA Bezirk St. Johann, das Posaunenquartett Mozarteum, das Tubaquartett „Fat Lips“ und die Saxophongruppe „ De Saxlmanda“ aus verschiedenen Bezirken;
2005:
· Workshops für Dirigenten mit Edgar Seipenbusch - Werkanalyse und Dirigieren;
· der aktive Geschäftsführer des Verbandes Hermann Jäger ist am 26. April überraschend verstorben - Roland Mair übernimmt die Funktion;
· Mai: Landeswertungsspiel in 2 Sälen des Congress Innsbruck - 24 Teilnehmer - der Wettbewerb wurde zum Fest - internationale Jury, Preise, ein begeisternder Festakt im voll besetzten Saal Tirol – die besten Ergebnisse: Leistungsstufe A MK Mieders, Leistungsstufe B BMK Mariatal, Leistungsstufe C BMK Hinterthiersee und Leistungsstufe D und DS Stadtmusikkapelle Landeck;
· Juni: beim 26. Österr. Blasmusikfest Wien - die Kapellen Kreith, Götzens und Kematen aus dem Bezirk Innsbruck-Land erreichen unter Siegfried Stigger beim Marschbewerb in Schönbrunn in der Stufe E (!) eine Auszeichnung;
· Juni: 2.Tiroler Jugendblasorchesterwettbewerb in Kooperation mit dem Musikschulwerk im Kaisersaal St. Johann, 41 Orchester mit ca. 1700 Nachwuchsmusikanten in einem spannenden Kräftemessen, Klassensieger in den einzelnen Altersstufen: Stufe A Jugendblasorchester Wipptal, Stufe B Unterstufenblasorchester der Landesmusikschule Ötztal, Stufe C Jugendblasorchester der MK Vomp, Stufe D Mittelstufenblasorchester der LMS Ötztal, Stufe E Jugendblasorchester Untere Schranne und Stufe S Klarinettenorchester Tirol; 7 Orchester für den Bundesbewerb im Oktober in Götzis nominiert, dazu später;
· Juli: „Bläser und Blasorchester spielen Mozart“ - ein Symposion des Landesverbandes wieder in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten
· 6.Österr. Blasmusikwettbewerb in Feldkirchen/Kärnten-Bewerb für die Stufen D und E-Vertreter des Landesverbandes Tirol die Stadtmusik Lienz unter Johann Pircher, Stufe D mit 92,40 Punkten hervorragender 2. Platz, insgesamt unter 9 Orchestern 3. Platz;
· ORF Tirol-Tag der Tiroler Blasmusikjugend in der neuen Kufstein-Arena, 5 Jugendblasorchester aus verschiedenen Landesteilen Tirols und das Tiroler Landesjugendblasorchester; besonderer Dank an Dr. P. Kostner, Chef der Abteilung Volksmusik im ORF Tirol für Idee und Ausführung;
· Oktober: Jugendblasorchester-Bundeswettbewerb West des ÖBV-Blasmusikjugend in Götzis, Tiroler Teilnehmer: Stufe A Jugendblasorchester Wipptal ( Sieger dieser Stufe), Stufe B Unterstufenblasorchester LMS Ötztal 2. Platz, Stufe C Jugendblasorchester MK Vomp 2. Platz, Stufe D sehr gut Jugendblasorchester LMS Ötztal mit über 90 Punkten, Sieger Stufe D Jugendblasorchester LMS Lienzer Talboden, Stufe E Schülerblasorchester LMS Sillian, sehr gut platziert, Stufe E auch Jugendorchester der LMS Untere Schranne 3. Platz;
2006:
· Tiroler Komponistengespräch im Stift Wilten - Aufruf an die Komponisten, für eine Verbandsveranstaltung im Herbst 2006 „Neue Blasmusik aus Tirol“ Werke einzureichen;
· Wettbewerb Musik in kleinen Gruppen: 8 Bezirksbewerbe mit 202 Ensembles und sehr guten Leistungen, die punktebesten 39 Gruppen beim Landesbewerb am 30.April in Telfs, 6 Ensembles für den Bundesbewerb in Klagenfurt(Oktober) qualifiziert;
· März: Matinee 11 Uhr Congress Innsbruck-Saal Tirol-Konzert der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg unter Hansjörg Angerer - eine Kooperation des Landesverbandes mit dem Mozarteum Salzburg: Ouvertüren, Tänze und Märsche von W. A. Mozart, Bilder einer Ausstellung von M. Mussorgsky, Arrangements des Tirolers Albert Schwarzmann für sinfonisches Blasorchester,
· 15. Juli: Tiroler Landesjugendblasorchester unter dem Dirigenten Hermann Pallhuber in Schladming Sieger beim Jugendorchesterwettbewerb der CISM im Rahmen der Mideurope, eine überzeugende Leistung des Orchesters mit schwieriger Literatur vor einer internationalen Jury;
· 15. August: Franz Schieferer, Landeskapellmeister-Stellvertreter und überaus aktiver Dirigent der Swarovskimusik Wattens überraschend verstorben, ein großer Verlust für die Blasmusikszene Tirols;
· September: Treffen aller Militärkapellen Österreichs in Tirol und Innsbruck, Platzkonzerte in verschiedenen Orten Tirols, großer Abschluss mit Konzert- und Showbeiträgen am in der Olympiahalle;
· Tiroler Kapellmeistertag - ausschließlich der Neuen Musik aus Tirol gewidmet - 10 neue Werke werden aufgeführt und die Komponisten vorgestellt, die ihre Werke auch erläutern, ein erfolgreiches Pilotprojekt, das alle 2 Jahre fortgesetzt werden soll;
· Erster Blasmusikkalender des Verbandes zum Jahr des Landesmusikfestes 2007 herausgebracht;
2007:
· Generalversammlung des Landesverbandes am So 11. März in der Festhalle Fügen-Messe in der Neuwahlen –Neuer Landeskapellmeister: Mag. Hermann Pallhuber
· Mai: Pfarrkirche Hall - Auftakt zum Landesmusikfest 2007 mit der Aufführung des Requiems für Solisten, Chor und Blasorchester von Frigyes Hidas- mit dem Tiroler Landesjugendblasorchester, Tiroler Solisten und dem Chor des Tiroler Landeskonservatoriums - Leitung Jugendreferent Helmut Schmid;
· Landesbewerb für Jugendblasorchester in Tarrenz und St.Johann - großartige Beteiligung mit insgesamt 46 Orchestern und 2200 Aktiven; Sieger Stufe A: Unterstufenjugendblasorchester der LMS Wipptal, Stufe B: Jugendblasorchester der LMS Lienz, Stufe C: Jugendblasorchester Wörgl, Stufe D: Landes Wind - LMS Landeck, Stufe E: Young Symphonic Winds Pitztal;
· Start des neuen Kapellmeisterlehrganges „Der Weg zum Kapellmeister“ ab Oktober 2007 ;
· Landesmusikfest
Festkonzert mit dem Tiroler Landesjugendblasorchester, Solist Florian Klingler, Gastdirigent Thomas Doss,
20. Oktober – Blasmusikfaszination - eine Großveranstaltung in der Olympiahalle,
21. Oktober Festmesse im Dom mit Bischof Dr.Manfred Scheuer, Sternmarsch der Blöcke und Kapellen zum Platz vor dem Landestheater, Festakt mit Ansprachen und Gesamtspiel, Festzug durch die Straßen von Innsbruck Heute gehören dem Verband 302 Musikkapellen an mit ca. 14.200 Musikerinnen und Musikern, der Anteil der Jugendlichen (heute bis 30) beträgt ca. 50% und an weiblichen Mitgliedern ca. 23%. Auch in der Gegenwart sind unsere Kapellen auf 19 Blasmusikbezirke aufgeteilt, die an anderer Stelle aufgezählt sind.
Stand Dienstag, 31.7.2007-07-31
Verfasser H.Ebenbichler




